
Julia Rüegger (*1994 in Basel), studierte Literarisches Schreiben, Theater und Philosophie in Hildesheim, Biel/Bern und Madrid. Sie lebt als Autorin von Lyrik, Essays und Prosa in Basel. 2023 erschien ihr Gedichtband «einsamkeit ist eine ortsbezeichnung» bei Schiler&Mücke, 2025 folgte das kollektive Debüt «Und überlaut die Zikaden» mit Valerie K. Meyer (edition mosaik) und 2026 der Fragebogen «Sind Ihre Wunden gut verheilt?» (edition taberna kritika). Sie war Writer-in-Residence am Literarischen Colloquium Berlin sowie der Kulturvermittlung Steiermark in Graz, erhielt 2024 einen Werkbeitrag des Kantons Basel-Stadt und Basel-Landschaft und 2025 das Reconnect-Stipendium.
Zudem ist sie als Workshopleiterin, Moderatorin (u.a. für die Generationengespräche im Literaturhaus Basel) und als Lektorin im Verein Lektorat Literatur tätig. Ein weiteres festes Standbein ist ihre Forschung an der Schnittstelle von Theorie und künstlerischer Praxis. Seit Frühling 2025 promoviert sie im Graduiertenkolleg «Ästhetische Praxis» an der Universität Hildesheim zu zeitgenössischen Formen des kritischen Flanierens.
Besonders gern arbeitet Julia an Texten, die Gattungsgrenzen überschreiten und mit Sprache und Form experimentieren. Und wenn ihr Kopf im Bildschirm zu verschwinden droht, geht sie gerne schwimmen oder wandern, dahin, wo der Horizont sich weitet.